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DGB Jugend DGB-Jugend Sachsen
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Viele Betriebe sind nicht ausbildungsreif
Hohe Abbrecherquoten, geringe Vergütung, schlechte Prüfungsergebnisse  

 

Am 09. Mai wird der Berufsbildungsbericht 2012 im Bundeskabinett beschlossen. In diesem Zusammenhang klagen die Spitzenverbände der Wirtschaft wieder über den vermeintlichen Bewerbermangel. In einer DGB-Expertise wurden die Ausbildungsberufe mit einem hohen Anteil unbesetzter Plätze untersucht.

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Bildungsdemo 10. Mai

Die sächsische Landesregierung kürzt weiter im Bildungsbereich, trotz Lehrermangel, trotz Unterrichtsausfall, trotz zu weniger Lehramtsstudienplätze. Betroffen sind die Studierenden, da viele der Tutorienstellen gestrichen wurden.

Betroffen sind auch die Schülerinnen und Schüler, die in teils maroden Schulgebäuden immer häufiger Unterrichtsausfall haben, weil es an Lehrerinnen und Lehrern fehlt und kein Geld für Gebäudesanierung bereit steht. Und betroffen sind die Lehrerinnen und Lehrer, die durch den Mangel an Kolleginnen und Kollegen eine immer größere Arbeitsbelastung haben, und das mit Arbeitsbedingungen, die im bundesweiten Vergleich weit unten rangieren.

 

Dagegen wird nun protestiert.

 

Los geht´s für die Studierenden um 14.00 Uhr am Fritz-Förster-Platz.

Die Schülerinnen und Schüler treffen sich 14.30 Uhr am Albertplatz.

Ab 15.30 Uhr sollen sich beide Demozüge am Carolaplatz vereinigen und bis 16 Uhr zum Landtag ziehen, wo die große Abschlusskundgebung stattfinden wird.

 

Alle Informationen zur Demo, zur Anreise und den Aufruf findest du unter http://fruehjahrsputz.blogsport.de/

 

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Gewerkschaftliche Hochschulgruppe an der TU Dresden gegründet

Seit Ende April gibt es an der TU Dresden wieder eine gewerkschaftliche Hochschulgruppe. Das erste Auftakttreffen fand am 24. April 2012 in den Räumen des Stura der TU Dresden statt. Die jungen Kolleginnen und Kollegen wollen gewerkschaftliche Themen stärker an die Hochschule bringen und die Studierenden informieren. Thema der Hochschulgruppe wird unter anderem die prekäre Arbeitssituation von studentischen- und wissenschaftlichen Hilfskräften sein. Außerdem wurden beim Auftakttreffen erste Projekte, wie die Beteiligung am Uni-Tag am 06. Juni, geplant.

 

Neben der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppe gibt es auch weiterhin die students at work-Beratung für jobbende Studierende. Jeden Dienstag zwischen 17 und 18 Uhr (während der Vorlesungszeit) können Studierende ihre Fragen zum Nebenjob, Praktikum oder zur Studienfinanzierung im Stura der TU Dresden, Zimmer 7, loswerden und sich Informationen zu ihren Rechten und Pflichten holen. 

 

Das nächste Treffen der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppe findet am 8. Mai 2012, um 18 Uhr im Stura der TU Dresden, Zimmer 18 (Grüner Bunker) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen dabei zu sein. Thema diesmal ist unter anderem die Vorbereitung des Uni-Tages und der CampusTour. Für weitere Informationen oder bei Interesse an der Hochschulgruppe könnt ihr euch an Vincent Drews, Koordinator für students at work an der TU Dresden, mit einer Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. wenden.

 
Verwaltungsgericht Dresden erklärt die Extremismusklausel des Bundes in Gänze für rechtswidrig

Die Extremismusklausel des Bundesfamilienministeriums ist juristisch nicht haltbar. Das Verwaltungsgericht Dresden hat in einer wegweisenden Verhandlung entschieden: Sie besitzt keine Gültigkeit.

 

(dgb-jugend, 26. April 2012) Das Verwaltungsgericht Dresden hat am 25. April 2012 die Extremismusklausel des Bundes in Gänze für rechtswidrig erklärt. Zur Verhandlung war es gekommen, weil der Verein Alternative Kultur- und Bildungszentrum e. V. (AKuBiZ) gegen den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge geklagt hatte. Der hatte zwar ein Projekt des Vereins als "demokratiefördernd" anerkannt, ihm aber Mittel in Höhe von 600 Euro verweigert. Der Grund: Die Vereinsführung wollte die Klausel nicht unterschreiben.

 

Das Gericht hat entschieden: Das Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung ist rechtens. Aber die Forderung, dass Projekte auch all ihre Partner auf deren Verfassungstreue überprüfen müssen und gegebenenfalls belangt werden können, falls das Ministerium mangelnde Verfassungstreue sieht, ist rechtswidrig.


Die Extremismusklausel - offiziell Demokratieerklärung genannt -, ist ein schriftliches Einverständnis, das Initiativen und Vereine seit zwei Jahren gegenüber dem Bundesfamilienministerium abgeben müssen, wenn sie Projektgelder aus Bundesfördermitteln beantragen wollen.

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Soli aktuell 4/2012

Themen sind u.a.: Berufsbildungsbericht 2012 - Kein gutes Ergebnis; Jugendarbeitslosigkeit - ein weltweites Problem; Azubi-Ratgeberin: Zusatzwissen in der Ausbildung; "Gelbe Hand"-Preis für die DGB-Jugend Duisburg; Die DGB-Jugend und die Studienanfängerzahlen; ver.di-Jugend: Ausbildungsreport Pflegebranche; DGB-Jugend NRW: Nazis eine klatschen!; u.v.m.

 

http://www.dgb-jugend.de/dgb_jugend/newsletter_soli

 

 
Gemeinsamer Aufruf für Zivilcourage

Die Maiveranstaltungen in Bautzen werden in diesem Jahr von einem Aufmarsch der NPD überschattet. Auch Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wollen gemeinsam mit den Bautznern und den Menschen der Region zeigen, dass sie die menschenfeindliche Ideologie der NPD und anderer Neonazis nicht dulden.

Auf der Internetseite der Stadt Bautzen kann unter www.bautzen.de der "Gemeinsame Aufruf für Zivilcourage der Stadt Bautzen und des DGB Ostsachsen" unterzeichnet werden. Abgeordnete, Stadträte, Gewerkschafter, Ärzte oder Vereinsträger haben sich dem Aufruf bereits angeschlossen.

 

Genauso wichtig ist es aber, dass viele Menschen am 1. Mai nach den Maifeierlichkeiten vor Ort in den Regionen nach Bautzen kommen. Auch hier muss es gelingen, den Nazis gewaltfrei und entschlossen entgegen zu treten und Gesicht zu zeigen.

 

Mobilisierungsvideo unter: http://www.youtube.com/watch?v=Axa6vGi2Oys

 

 www.ostsachsen.dgb.de und www.bautzen.de.

 
Besonders junge Menschen brauchen den Mindestlohn!

Eine aktuelle DIW-Studie zeigt, dass der von den DGB-Gewerkschaften geforderte Mindestlohn von 8,50€ gerade für junge Arbeitnehmer/innen in Ostdeutschland von großer Bedeutung ist. Rund 26% liegen laut der Studie unter einem Stundenlohn von 7,22€ und damit im Armutsbereich. Für die gesamte Bundesrepublik errechnen die Autoren der Studie sogar knapp 1/3 der jungen Menschen unter 35 Jahren, die zu Hungerlöhnen arbeiten gehen müssen.

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Sparpolitik schädigt den Bildungsstandort Sachsen

Bildet die Rettung. Rettet die Bildung“, unter diesem Motto gehen heute sachsenweit Schülerinnen und Schüler auf die Straße, um gegen aktuelle Fehlentwicklungen in der Bildungspolitik aufmerksam zu machen. Der DGB-Sachsen unterstützt die Proteste und erneuert in diesem Zusammenhang seine Kritik an der derzeitigen Bildungspolitik.

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KJRS präsentiert eigenen Haushaltsentwurf für 2013/14

Um auf die Verhandlungen der sächsischen Staatsregierung zum Doppelhaushalt 2013/14 gut vorbereitet zu sein, hat der Kinder- und Jugendring Sachsen einen eigenen Haushaltsentwurf aufgestellt. Heute wurde dieser unter der Überschrift "Herr Ministerpräsident, wir haben da mal was vorbereitet" der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

"An dieser Stelle sieht sich der KJRS durchaus als Dienstleister der sächsischen Staatsregierung und des Landtages.  Diese können den Haushaltsentwurf einfach übernehmen. Durch die Expertise der 40 Mitgliedorganisationen des KJRS (Jugendverbände, Stadt- und Kreisjugendringe sowie Fachorganisationen aus dem Bereich der Jugendarbeit) wird sichergestellt, dass alles Hand und Fuß hat" so André Schnabel von der DGB-Jugend Sachsen.

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Heute für morgen Zeichen setzen

 

Internationaler Frauentag am 08. März

 

Die Vorsitzende des DGB Bezirksfrauenausschuss, Dr. Heidi Becherer, gratuliert allen Kolleginnen anlässlich dieses denkwürdigen Datums.

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Ausbildungsreport 2011 veröffentlicht

Auf einer Pressekonferenz stellte die DGB-Jugend Sachsen heute ihren aktuellen Ausbildungsreport vor. Die Befragung von über 750 Auszubildenden aus Sachsen zeigt, dass es auch weiterhin jede Menge zu tun gibt, um den Grundsatz "Gute Ausbildung für Alle!" zu verwirklichen.

 

Aus der Pressemitteilung des DGB: 

Der DGB Sachsen hat den Arbeitgebern in Sachsen bescheinigt, dass sie viel für eine gute Ausbildung von jungen Menschen leisten. „Mehr als zwei Drittel der befragten Auszubildenden in Sachsen sind mit ihrer Ausbildungssituation zufrieden. Im Branchenvergleich zeigen sich jedoch große Unterschiede. Vor allem das Hotel- und Gaststättengewerbe sticht sowohl bei der Ausbildungsqualität als auch bei der Arbeitszeit und bei der Bezahlung negativ hervor“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Markus Schlimbach. 

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