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DGB-Jugend Sachsen: „Hotels und Gaststätten bekommen ein Fachkräfteproblem“ |
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Die DGB-Jugend Sachsen warnt davor, dass das Hotel- und Gaststättengewerbe in Sachsen in den nächsten Jahren ein massives Fachkräfteproblem bekommt. „Welchem jungen Menschen kann man denn noch guten Gewissens empfehlen in der Hotel- und Gaststättenbranche zu lernen, wenn er oder sie die Auswahl haben?“, fragt André Schnabel von der DGB-Jugend Sachsen. Im Bundesausbildungsreport der DGB-Jugend schnitt besonders die Hotel- und Gaststättenbranche schlecht ab. Hier ist unter anderem die Zahl der regelmäßig geleisteten Überstunden mit 2/3 aller befragten Azubis besonders hoch. „Bei der derzeitigen demographischen Entwicklung in Sachsen müssen Betriebe auch mit guten Ausbildungsbedingungen werben“, sagte Schnabel. „Die Arbeitgeber im HoGa-Bereich können sich nicht darüber beschweren, dass sie immer weniger geeignete Bewerber(innen) für eine Ausbildung bekommen wenn man sich die Ausbildungsbedingungen in der Branche anschaut.“, so Schnabel weiter. “Wer heute Jugendliche für eine Ausbildung begeistern will, muss auch ordentliche Ausbildungsbedingungen und –vergütungen anbieten. Besonders paradox ist aber, dass gerade die Interessenvertreter der Gaststätten und Hotels immer wieder daran arbeiten, den Schutz von minderjährig Beschäftigten noch weiter abzubauen“, sagte Schnabel im Hinblick auf die Kampagne der Arbeitgeberverbände gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz. Der detaillierte Report der DGB-Jugend Sachsen erscheint Ende September. Weitere Informationen findet ihr unter: http://www.dgb-jugend.de/ausbildung/meldungen/ausbildungsreport_2010 |
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Wir suchen ab sofort eine Praktikantin oder einen Praktikanten |
Wir suchen ab sofort eine Praktikantin oder einen Praktikanten zur Begleitung der Berufsschultour im Herbst 2010Was wir bieten: Einblick in die organisatorische und inhaltliche Umsetzung von Jugendbildungsprogrammen Vorbereitung und Durchführung des Projektes Berufsschultour Kommunikation mit Schulen Erstellen von Infomaterial Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Materialverwaltung Begleitung und Betreuung der ehrenamtlichen Teamenden ein nettes Team u.v.m. Möglichkeit der Teilnahme an der Teamschulung um selbst mit dem Projekttag „Demokratie und Mitbestimmung“ in die Berufsschulklassen zu gehen Kennenlernen anderer Bereiche des DGB-Sachsen Wen wir suchen: Möglicher Zeitraum des Praktikums : Das Praktikum wird vergütet. Bewerbungen (formlos per Mail) und Nachfragen an: Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
oder Tel: 0351-8633101 |
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DGB-Aktionstag am 29.09.2010 in Dresden |
29.09. 14.00 Uhr DGB-Aktionstag am 29.09.2010 in Dresden Fair und gerecht geht anders – Gegen den sozialen Kahlschlag und für den Erhalt von Arbeitsplätzen in Sachsen
Was geht mich der Doppelhaushalt 2011/2012 der Sächsischen Staatsregierung an? Die schwarz-gelbe Bundesregierung will die Lasten der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Bürgerinnen und Bürger abwälzen. 80 Mrd. EUR sollen bis 2014 eingespart werden. Die Zeche zahlen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Eltern, Arbeitslose, vor allem Hartz-IV-Empfänger. Die Verursacher der Krise dagegen kommen ungeschoren davon. Die schwarz-gelbe Staatsregierung in Sachsen legt mit ihrem Entwurf für den Doppelhaushalt 2011/2012 noch eins drauf: 2011 und 2012 sollen 1,4 Mrd. EUR zusammengestrichen werden. Wir haben kein Geld mehr, heißt es. Aber warum? Doch nicht allein wegen der Wirtschaftskrise. Überflüssige Steuergeschenke, die die Bundesregierung mit Zustimmung der Sächsischen Staatsregierung verteilt hat, haben den Freistaat um Millioneneinnahmen gebracht. Die Zustimmung der Sächsischen Staatsregierung zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz (u. a. Begünstigung der Hoteliers bei der MwSt.) hat den Freistaat 114 Mio. EUR gekostet. Hinzu kommt das Abenteuer Sachsen LB. Dafür stellt die Staatsregierung 900 Mio. EUR für die Übernahme von Bürgschaften der Zockergeschäfte der ehemaligen Landesbank beiseite. Ohne die unnötigen Steuergeschenke und ohne das Abenteuer Sachsen LB hätte der Freistaat 1,0 Mrd. EUR mehr für die Menschen in Sachsen ausgeben können.
Wo soll gekürzt werden? • bei Beamtinnen und Beamten soll das Weihnachtsgeld gestrichen werden • Kinder- und Jugendhilfe • Schulneubau und -sanierung • Straßen- und Wohnungsbau • Öffentlicher Nahverkehr • Universitäten und Hochschulen • Zukunftsinvestitionen (z.B. erneuerbare Energien)
Was sind die Folgen der Kürzungen? • Kaufkraftverlust • höhere Beiträge für Kitas • schlechtere Bildungschancen für unsere Kinder • steigende Fahrpreise im Nahverkehr • Verlust von Arbeitsplätzen • weitere Abwanderung von jungen Menschen und Fachkräften
download -> Flyer Nähere Infos und die Fakten zur Busanreise findet ihr hier:http://www.dgb-sachsen.de/news/aktivitaeten.htm
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Drei Brandanschläge in Dresden innerhalb von 8 Tagen |
DGB Jugend Sachsen solidarisiert sich mit den BetroffenenDresden, 30.08.2010 In der Nacht vom 28. auf den 29.08.2010 wurde die Tür einer Jüdischen Begräbnishalle in Dresden Johanstadt von Unbekannten entzündet. In der Nacht vom 23. auf den 24.08.2010 wurde ein Mordanschlag auf Bewohner/innen eines alternativen Wohnprojektes in Dresden-Pieschen verübt. Ein Molotov-Cocktail landete in einem Schlafzimmer in der dritten Etage der Robert-Matzke-Straße 16, in welchem zu diesem Zeitpunkt eine Person schlief. Es ist ein großes Glück, dass bei diesem Anschlag niemand zu Schaden kam, da der Brandsatz rechtzeitig gelöscht wurde. Dieser Brandanschlag ist bereits der zweite dieser Art in Dresden innerhalb von einer Woche und der zehnte Brandanschlag von Rechtsextremen im Jahr 2010 in Sachsen. Am 19.08.2010 zündeten Neonazis ein Zimmer eines alternativen Wohnprojektes in Dresden-Löbtau an. Diese Angriffe auf Leib und Leben von Menschen stellen eine Serie von Brandanschlägen dar, die bereits im Jahr 2008 in Sachsen begann. So wurde am 02.08.2010 vor dem Amtsgericht Bautzen ein Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Oppach/Oberlausitz verhandelt und drei der vier rechtsextremen Tatverdächtigen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Außerdem kam zu einem Brandanschlag auf des soziokulturelle Projekt Café Courage in DÖbeln.In der Nacht vom 25.08.2010 auf den 26.08.2010 entzündeten bisher noch unbekannte Täter gegen 2 Uhr ein Transparent an der Hausfassade des Treibhaus e.V. Döbeln. Das Transparent richtete sich mit seiner Aussage gegen die gängige Abschiebepraxis und war in ca. 3 Meter Höhe über dem Bürgersteig an der Hausfassade befestigt. Die DGB Jugend Sachsen verurteilt Taten die den Tot von Menschen bewusst in Kauf nehmen. Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen der Brandanschläge und können ihre Besorgnis nachfühlen, wenn ihre Lebensgemeinschaften von Neonazis bedroht werden. Wir verurteilen diese Anschläge auf das Schärfste und erwarten von den Verantwortlichen ein deutliches öffentliches Zeichen, dass solche Taten nicht geduldet werden. |
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Zeitenwende - 20 Jahre DGB in Ostdeutschland |
08.09./12.00 Uhr/Leipzig Zeitenwende - 20 Jahre DGB in Ostdeutschland Am 4. Dezember 1990 beschloss der DGB Bundesvorstand die Gründung von Landesbezirken in den neuen Bundesländern. Anlässlich dieses 20. Jubiläums veranstalten die DGB Bezirke Berlin-Brandenburg und Sachsen unter Beteiligung der Landesbezirke in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, und Thüringen am 8. September 2010 eine Tagung in Leipzig.
Die „Wende“ 1989 brachte neben den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen auch erhebliche Veränderungen für die Belegschaft der ehemaligen DDR-Betriebe mit sich. Die Volkseigenen Betriebe und Kombinate wurden verstaatlicht, einige mussten schließen.
Seit dem 2. Juli 1990 war es möglich in den neuen Bundesländern Betriebsräte zu wählen. Einige der damaligen Betriebsratsmitglieder werden auf unserer Jubiläumsfeier über ihre Erfahrungen aus der „Wendezeit“ zwischen 1989 – 1991 berichten. Durch das Engagement der Betriebs- und Personalräte wurde die betriebliche Mitbestimmung in Ostdeutschland zur Realität.
Gemeinsam mit betrieblich-gewerkschaftlichen Akteuren und ostdeutschen Politikerinnen und Politikern wollen wir die Erfolge und politischen Meilensteine der letzten 20 Jahre diskutieren und bilanzieren. |
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Checklisten für Klassensprecher/innen- und Schülersprecher/innenwahlen |
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In diesem Sommer veranstaltete die DGB Jugend Sachsen mit verscheidenen anderen Kooperationspartnern ein Schülervertretungstraining. Dabei wurden Checklisten für die Wahlen zur/m Schüler- bzw. Klassensprecher/in erstellt. Diese finden sich hier (in PINK) zum Download. Außerdem lohnt sich ein Besuch bei: www.sv-support.de
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DGB startet Postkartenaktion „Hände weg vom Jugendarbeitsschutzgesetz" |
Das Jugendarbeitsschutzgesetz feiert 50. Geburtstag. Am 09. August 1960 verabschiedete der Bundestag das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) der Bundesrepublik. Seither hat das Gesetz viele Änderungen und Novellierungen erfahren – und steht auch derzeit wieder unter Beschuss von Arbeitgebern. Dazu erklärte die Vorsitzende des DGB-Bezirkes Sachsen, Iris Kloppich: „Noch immer fehlt der Abschlussbericht einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu einer Gesetzesnovelle. Gleichzeitig hat aber die schwarz-gelbe Bundesregierung im Koalitionsvertrag erste Fakten geschaffen, indem sie unter dem Passus Tourismus festgelegt hat, dass Ausbildungshemmnisse im Gastgewerbe durch ein flexibleres Jugendarbeitsschutzgesetz abgebaut werden. Gerade im Gastgewerbe ist der Jugendarbeitsschutz sehr wichtig. Der Ausbildungsreport der DGB-Jugend Sachsen zeigt immer wieder, dass hier die Arbeitbedingungen schlecht sind. Dies trifft gerade im Gastrogewerbe bei den Arbeitszeiten zu. Seit 2007 hat der DGB-Bezirk Sachsen dieses Thema mindestens einmal jährlich in Arbeits- und Jugendarbeitsschutz-Konferenz aufgenommen“. Kloppich weiter: „Es wäre schön, würde der jetzige Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, so wie sein Vorgänger die Schirmherrschaft in Sachsen über dieses wichtige Gesetz übernehmen. Bisher hat er das leider abgelehnt. Die DGB-Jugend Sachsen wird eine bundesweite Postkartenaktion der DGB-Jugend unterstützen, mit der diese den 50. Geburtstag des JArbSchG zum Anlass nimmt, für den Erhalt des Gesetzes in seiner derzeitigen Form zu kämpfen. Es sollen möglichst viele UnterstützerInnen der Forderung „Hände weg vom JArbSchG“ mobilisiert werden. Die DGB-Jugend will die Karten zu gegebener Zeit an Bundesministerin von der Leyen überreichen, die beim DGB-Bundeskongress im Mai in Berlin erklärt hatte: „Ich will das Jugendarbeitsschutzgesetz nicht ändern“. Auch Staatsminister Morlok bekommt Exemplare dieser Karten. |
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Sachsen wehren sich gegen Sparziele - 10.000 Demonstranten protestieren gegen Haushaltskürzungen in Milliardenhöhe |
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Dresden (ddp-lsc). Mit goldener Krone, Sonnenbrille und Schärpe um den Oberkörper hat sich Elisabeth auf den Protest vorbereitet. «Ich bin Miss Gebildet 2020», sagt die 26-jährige Lehramtsstudentin mit einem Augenzwinkern. Zusammen mit vier Freundinnen hat sich die Dresdnerin der Großdemonstration gegen die Sparziele der Staatsregierung angeschlossen. «Es kann nicht sein, dass seit Jahren an der Bildung gespart wird», ärgert sich Elisabeth. Provokativ bezeichnen sich die fünf Studentinnen auf einem Plakat als «Missbrauchsopfer der Bildungspolitik». Ein Tag nach den von der Staatsregierung beschlossenen Haushaltskürzungen in Milliardenhöhe ist am Mittwoch das Aktionsbündnis «Mehr Wert» in Dresden auf die Straße gegangen. Rund 10 000 Teilnehmer waren dem Aufruf gefolgt und hatten sich farbenfroh und lautstark auf drei Routen durch die Innenstadt zum Landtag bewegt. Studenten, Polizisten, Lehrer und Eltern einte der Unmut über die Kürzungspläne der Staatsregierung. |
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Aufruf zur Großdemonstration am 16. Juni in Dresden |
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Noch befor sich am 27. Mai das Bündnis Zukunft und Zusammenhalt gegründet hat, haben sich in Leipzig Akteure aus dem Studierendenbereich, Sozial- und Jugendverbänden, Parteien und Gewerkschaften zusammengetan und unter dem Namen "Mehrwert-Sachsen" eine Großdemonstration am 16. Juni in Dresden geplant. Insgesamt drei Demozüge (Lehrer/Schüler; Studies; Soziales) sollen um 17.00 Uhr vor dem Landtag zusammenkommen, um gegen die derzeitige Kürzungspolitik Protest zu zeigen. (siehe Aufruf unten) Am 31. Mai soll der aktuelle Aufruf mit den genauen Ablaufdaten erscheinen. www.mehrwert-sachsen.de ********************** Wir sind mehr wert! Wer heute kürzt, zahlt morgen drauf!
Milliarden Euro kürzen, zehntausende Stellen streichen – die Staatsregierung plant bei Kitas, Schulen, Hochschulen, im Jugend- und Sozialbereich, Kultur und bei der Polizei die massivsten Einschnitte seit 20 Jahren. Dagegen müssen wir uns gemeinsam wehren! Die Staatsregierung will den nächsten Landeshaushalt auf einen Schlag um 1,7 Milliarden Euro kürzen. In den kommenden Jahren sollen 17.000 Stellen abgebaut werden. Damit setzt sie die die Zukunft und die Bildung von hunderttausenden Kindern, SchülerInnen, Studierenden, Jugendlichen und Benachteiligten aufs Spiel. Ihre Chancen sind mehr wert! Die Staatsregierung gefährdet die Arbeit von zehntausenden ErzieherInnen, LehrerInnen und PolizistInnen sowie die Existenz von WissenschaftlerInnen, SozialarbeiterInnen,Kulturschaffenden und allen Beschäftigten der betroffenen Einrichtungen. Ihre Arbeit ist mehr wert! Für diese kurzfristigen Einsparungen müssen wir alle später doppelt draufzahlen. Denn hier zu sparen, bedeutet für die Zukunft weniger Bildung, weniger Sozialarbeit, weniger Kultur aber mehr Arbeitslosigkeit, mehr Kriminalität und mehr Rechtsextremismus. Dabei sind die Kürzungen keineswegs so unumgänglich, wie es die Regierung darstellt. Wir sind mehr wert! Wer heute kürzt, zahlt morgen drauf! Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, sondern fordern: - alle Kürzungen in Bildung, Sozialem, Kultur im laufenden Haushaltsjahr 2010 zurücknehmen!
- keine Mittelkürzungen und Stellenstreichungen bei Bildung, Jugend, Soziales und Kultur im Landeshaushalt 2011/12!
- Kitas, Schulen, Hochschulen, Studentenwerke sowie Jugend-, Sozial- und Kultureinrichtungen angemessen ausstatten!
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Bündnis „Zukunft & Zusammenhalt“ gründet sich in Dresden |
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Als Reaktion auf die bereits erfolgten massiven Kürzungen in den Bereichen Bildung, Soziales und Kultur in Sachsen und die anhaltenden Debatten über den Doppelhaushalt 2011/2012 hat sich gestern ein breites Bündnis aus gesellschaftlichen Akteuren, Einzelpersonen und Organisationen gegründet. 1,7 Mrd. Euro sollen im nächsten Jahr im sächsischen Haushalt eingespart werden. Das ist knapp zehn mal soviel wie in diesem Jahr. Bereits 2009 mussten alle Ministerien rund 190 Mio. Euro in ihren Ressorts einsparen. Besonders betroffen waren bzw. sind soziale Bereiche, Bildung und Kultur. Allein bei der Jugendarbeit und beim Engagement Freiwilliger wurden über 10 Mio. Euro eingespart. Die sächsische Staatsregierung lässt keine Zweifel darüber aufkommen, dass es in den Jahren 2011 und 2012 zu weit drastischeren Einschnitten kommen wird. „Weitere Einsparungen wird es überall geben. Die Bereiche Bildung und Forschung werden aber weniger davon betroffen sein“ hatte Ministerpräsident Tillich als Richtung ausgegeben. Allerdings kann selbst das mittlerweile angezweifelt werden. Rund 180 Vertreter(innen) von Jugend- und Sozialverbänden, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen, Parteien und Studierendenschaft waren am 27. Mai in einem Hörsaal der Evangelischen Fachhochschule Sachsen zusammengekommen, um das Bündnis Zukunft & Zusammenhalt ins Leben zu rufen. Ihnen allen macht die aktuelle Politik der Staatsregierung Angst. „Es geht nicht darum einfach Nein zu den aktuellen und geplanten Sparmaßnahmen zu sagen. Die derzeitige Finanzsituation verlangt nach intelligenten Lösungen. Dazu bedarf es aber eines Plans, eines Bildes von der Gesellschaft in der man leben will“, betonte die Vorsitzende des DGB-Sachsen, Iris Kloppich in ihrem Redebeitrag. Die Gewerkschaften haben sich deshalb in einen Dialog darüber begeben, wie Sachsen im Jahr 2020 aussehen soll. „Auf der Grundlage eines solchen Zukunftsmodells kann dann auch Politik gemacht werden. Einfach den Rasenmäher ansetzen ist zu wenig und auch gefährlich für unseren Sozialstaat“, erklärte Iris Kloppich weiter. Einige Organisator(inn)en erklärten auch, dass es ihnen darum geht aufzuzeigen, welche Strukturen in den letzten Jahren aufgebaut wurden. Diese würden einfach kaputt gespart ohne an die bisherigen Kosten zu denken oder an die, die noch kommen werden. Alle Akteure sind aufgerufen innerhalb des Bündnisses mit eigenen Aktionen aktiv zu werden und sich an den gemeinsamen Aktivitäten zu beteiligen. Ein erster Auftakt wird eine Demonstration am 16. Juni in Dresden sein. Außerdem werden weitere Vorhaben für den Herbst geplant. Im September soll es zu ersten Lesungen des Doppelhaushaltes 2011/2012 kommen. Informationen finden sie unter: www.zukunftundzusammenhalt.de |
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Protest gegen die Kürzungen im Jugendbereich am 10. März |
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Aufruf zur Kundgebung am 10. März, 11.00-15.00 Uhr vor dem Sächsischen Landtag in Dresden
Kürzungen in der Jugendhilfe bedrohen die sächsische Jugendhilfelandschaft in ihren Grundfesten. Einrichtungen und Angebote in Städten und Gemeinden, von Landesverbänden sowie die Freiwilligendienste sind in ihrer Existenz gefährdet. Durch weitere Kürzungen im sozialen Bereich ist die Staatsregierung im Begriff,den Sozialstaat und das solidarische Miteinander der Generationen aufzugeben. Kinder und Jugendliche von heute sind diejenigen, die in den nächsten Jahren inPolitik und Gesellschaft, Wissenschaft, Industrie, Handwerk und Bildung Verantwortungübernehmen und die Geschicke unseres Landes lenken. Auch eine gelingende Jugendarbeit vermittelt die dafür notwendigen Werte und Kompetenzen. Wir fordern die Rücknahme der Kürzungen. Kinder und Jugendliche brauchen eine Perspektive in Sachsen! Unterstützen Sie unseren Protest, kommen Sie zum Landtag! Eine Gemeinschaftsaktion von Trägern der freien JugendhilfeLandesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Sachsen e.V.Kinder- und Jugendring Sachsen (KJRS) e.V.Pro Jugend e.V.Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V.LAK Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V.Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.Sächsische Landjugend e.V.unterstützt durch die LIGA der freien Wohlfahrtsverbände in Sachsen
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