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DGB Jugend DGB-Jugend Sachsen
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Anmeldebedingungen

Grundsätzliche organisatorische Hinweise zu unseren Bíldungsveranstaltungen

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Jugendkamingespräch - Was kommt nach dem Ausbildungsplatzmangel? – Diskussion über die Zukunft des dualen Ausbildungssystems
14. September 2010 18:30
Veranstalter: Netzwerk Canaletto
Ort: Herbert-Wehner-Saal (Könneritzstr. 5, 01067 Dresden)

Die duale Berufsausbildung in Deutschland genießt einen sehr guten Ruf. Auszubildende aller Branchen werden international gesucht und unser wirtschaftlicher Wohlstand fußt nicht zuletzt auf diesem kooperativen Instrument der Erstberufsqualifizierung.

Diese Art der Ausbildung ist jedoch sehr voraussetzungsreich. Eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Schulen, Betrieben, Kammern, der Agentur für Arbeit, Bildungsträgern und schließlich auch der Gewerkschaften ist notwendig, um die entsprechenden Ausbildungsplätze zu schaffen und jungen Menschen den Zugang zu ihnen zu ermöglichen.

Die demographische Entwicklung ist ein wichtiger Einflussfaktor für die Planung des Ausbildungsweges junger Menschen. Die letzten 20 Jahre waren auf diesem „Markt“ vor allem von einem Überschuss an SchulabgängerInnen geprägt. Die Betriebe sahen sich meist nicht dazu im Stande, allen Interessierten einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen. Besonders die Agentur für Arbeit und freie Bildungsträger engagierten sich bei der Schaffung von überbetrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten, die trotz des Fehlens eines Betriebes aus der freien Wirtschaft eine hohe Ausbildungsplatzqualität gewährleisten sollten.

Dieses Vorhaben gelang teilweise, allerdings entstand im Zuge dieser gut gemeinten Entwicklung ein Beschäftigungs- bzw. Ausbildungssektor für junge Menschen, der gemessen an Kriterien, wie: Übernahme, Tarifbindung, Mitbestimmung und Ausbildungsstandards keineswegs der Richtlinien einer sozialen Marktwirtschaft entsprechen konnte und kann.

Seit einigen Jahren gibt es auf dem Ausbildungsmarkt die so genannten geburtenschwachen Jahrgänge. Das bedeutet, dass sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage umgekehrt hat und nun die Betriebe Schwierigkeiten haben, in ihren Worten „geeignete Schulabgänger“ zu finden, die den Fachkräftenachwuchs absichern.

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Auschreibung Argumentationstraining gegen rechts am 16. und 17. Oktober in Dresden

Am 16. und 17. Oktober findet in Dresden erneut ein Argumentationstraining gegen rechts statt. Eingeladen sind Mitglieder und Ehrenamtliche aus Gewerkschaften und deren Partnerorganisationen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt...also schnell anmelden!

 

Ein hochwertiges und anspruchsvolles Training zu Argumentation und Handeln gegen rechte Parolen. Neben der Vermittlung ideologischer Grundlagen der Rechten, liegt der Schwerpunkt des Workshops auf dem Training von Argumentations- und Handlungskompetenzen. Denn Grundlage für eine erfolgreiche Auseinandersetzung ist das Erkennen der Struktur hinter rechten Parolen, das klare Formulieren der eigenen Argumente und das sichere Auftreten in konkreten Situationen.  Das Training wird von zwei ausgebildeten und erfahrenen ehrenamtlichen Trainer/innen durchgeführt.  

Flyer und Anmeldeformular findet ihr -> hier!

 
„Unorganisiert, hoch flexibel, dereguliert - Prekäre Beschäftigung und Gewerkschaften“

KONFERENZ: Prekäre Beschäftigung und Gewerkschaften

Konferenz zu aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt

Von einer Arbeit gut leben können…

Mit einer Arbeit länger planen können…

Zu fairen Konditionen arbeiten…

Alles scheinbar normale Vorstellungen von Arbeitnehmer/innen – aber nur scheinbar. Deregulierte, prekäre und schlicht unfaire Beschäftigungsverhältnisse kommen immer häufiger vor.  

Einige Beispiele: Arbeitnehmer/innen stehen zunehmend unter Druck. Sie begeben sich in schlecht bezahlte Leiharbeit, welche immer häufiger feste Anstellung verdrängt. Auszubildende werden oft als billige Arbeitskräfte und nicht als Lernende begriffen. Nach ihrer Ausbildung werden sie immer seltener in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Akademiker/innen leisten nach ihrem Abschluss oft unbezahlte Praktika oder arbeiten trotz Teilzeitbeschäftigung Vollzeit – Bezahlung nach Tarif ist häufig nicht inbegriffen.

Kurz um: Soziale Sicherheit wird immer seltener, der Druck auf einzelne Menschen, nicht unter die Räder zu kommen, wächst. All das sind gute Vorraussetzungen für diejenigen, die von deregulierter und prekärer Beschäftigung profitieren. Solch sozial unsichere Beschäftigung nutzt den Universitäten, die trotz knapper Mittel genug Absolventinnen und Absolventen für so gut wie kein Geld finden, um den Lehrbetrieb aufrecht zu halten. Sie nutzt den Zeitarbeitsfirmen, welche nur deswegen ein Geschäft machen können, weil Menschen verzweifelt nach Arbeit suchen. Sie nutzt denjenigen, die Tarifverträge und Arbeitsschutz schon immer als Profitbremse gesehen haben. Schließlich nutzt sie auch denjenigen, welche Migranten und Migrantinnen ohne Arbeitserlaubnis ausbeuten, da diesen jedweder arbeitsrechtliche Schutz vorenthalten wird.  Diese Situation gilt es mit Fakten zu untermauern, um sie sachlich analysieren zu können. Einleitend soll dies im Rahmen der Konferenz in zwei übergreifenden Vorträgen geschehen. Prof. Dr. Klaus Dörre, Friedrich-Schiller-Universität Jena, wird zu prekärer Beschäftigung in Deutschland sprechen. Dr. Antje Weyh, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Sachsen, wird die vorausgegangenen bundesdeutschen Entwicklungen auf die sächsische Ebene beziehen. In ihrem Vortrag „Atypische Beschäftigung in Sachsen“ werden aktuelle Entwicklungen im Land beschrieben.

Iris Kloppich (Vorsitzende, DGB Bezirk Sachsen) wird das zuvor gehörte schließlich politisch einordnen. Dazu wird sie in einem Gespräch/Interview gewerkschaftliche Positionen erläutern.

Auf dieser Basis widmen wir uns einigen Schwerpunktthemen der prekären Beschäftigung in drei Foren etwas genauer.


Datum: 28.10.2010

Uhrzeit: 10:00 bis 17:30

Ort: Dresden

Adresse: Kulturrathaus, Königstraße 15, 01097 Dresden

Veranstalter: ARBEIT UND LEBEN Sachsen in Kooperation mit der DGB Jugend Bezirk Sachsen, der Friedrich Ebert Stiftung und dem Netzwerk Canaletto

Ansprechpartner/Anmeldungen: Ulrike Stansch

EMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Telefon: 0351 4265820

für nähere Infos-> 

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Argumentationstraining gegen Rechts
Zeitraum: 06. bis 07. März und 16. bis 17. Oktober 2010
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"Students@work" - Berater/innenschulung
Zeitraum: 13. bis 14. März 2010 und 09. bis 10. Oktober 2010
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Berufsschultour 2010
Zeitraum: 01. bis 31. März und 23. August bis 01. Oktober
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Körpersprache - selbstbewusst auftreten, kreativ handeln, kompetent kommunizieren
Zeitraum: 14. bis 15. Mai und 12. bis 13. November
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Zukunft der Arbeit
Zeitraum: 3. Quartal (dreitägig)
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Politisches Theater
Zeitraum: nach Vereinbarung (zweitägig)
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Empowerment für Migrant/innen
Zeitraum: nach Vereinbarung
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Qualifikation für junge Gewerkschafter/innen I und II
Zeitraum: zweitägig
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Trainings für Schülervertreter/innen
Zeitraum: nach Vereinbarung 
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Schüler/innenzeitungsseminar
Zeitraum: nach Vereinbarung (dreitägig)
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